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MCP für Coding-Agenten

Stellt sichtbare Fibel-Dokumentation über einen öffentlichen, schreibgeschützten MCP-Endpunkt für Coding-Agenten bereit.

3 min read Updated 2026-07-29 #mcp#coding-agenten#plugin

Das optionale MCP-Plugin ermöglicht Coding-Agenten, die Dokumentation einer Fibel-Instanz zu durchsuchen und zu lesen. Es läuft innerhalb der vorhandenen Fibel-Fetch-App und benötigt keinen zusätzlichen Prozess, Provider, Datenbankdienst oder Zugangsdaten.

Endpunkt aktivieren

mcpPlugin() wird nach den Standard-Plugins ergänzt:

ts
import { defaultPlugins, defineFibel } from "@k2b/fibel";
import { mcpPlugin } from "@k2b/fibel/plugins";

export default defineFibel({
  title: "Product Docs",
  plugins: [
    ...defaultPlugins(),
    mcpPlugin(),
  ],
});

Mit dem Standard-Routing liegt der Streamable-HTTP-Endpunkt unter /_fibel/mcp. Eine unter /docs eingebundene Website stellt ihn unter /docs/_fibel/mcp bereit.

Bei vorhandenem Standard-Layout ergänzt das Plugin außerdem den Eintrag MCP im Footer. Er öffnet Einrichtungsinformationen und eine absolute Endpunkt-URL, die aus dem aktuellen Browser-Origin und dem Fibel-Routing entsteht.

Ist in derselben Instanz zusätzlich agentSkillsPlugin() aktiv, heißt der Footer-Eintrag Agents. Ein gemeinsamer Dialog verbindet dann einen Skills-Tab mit der MCP-Einrichtung für Codex, Claude Code, OpenCode und andere Clients. Der installierte Skill liefert kompakte Arbeitsanweisungen; MCP stellt die exakte aktuelle Dokumentation bereit. Die Reihenfolge der Plugins ändert diese Zusammensetzung nicht.

Ein zusätzlicher Wert für die Anwendungs-URL ist nicht erforderlich. siteUrl bleibt die kanonische öffentliche URL für SEO- und Discovery-Ausgaben.

Verfügbare Tools

Jeder Server stellt bereit:

  • search_docs({ query, locale?, collection? }) durchsucht sichtbare Seiten. Ohne Locale gilt defaultLocale; ohne Collection gilt die gesamte Instanz.
  • read_doc({ href }) liefert den Markdown-Inhalt einer exakten sichtbaren Seite aus dem Suchergebnis.

Bei konfigurierten Collections ergänzt der Server list_collections(). Das Tool liefert ID, Label und Beschreibung jeder Collection, damit ein Agent vor der Suche einen Scope wählen kann.

Die Tools verwenden die vorhandene Fibel-Suche und den Seiteninhalt. Markdown-Dateien und das explizite content-Markdown von Custom Pages stehen damit zur Verfügung, ohne gerendertes HTML zu indexieren.

Seiten mit hidden: true sind ausgeschlossen. Der Endpunkt kann keine beliebigen Dateien oder Pfade lesen.

Coding-Agent verbinden

Die angezeigte URL wird im Coding-Agent als entfernter Streamable-HTTP-MCP-Server eingetragen. Ein Name wie product-docs beschreibt den Dokumentationsbereich. Authentifizierungs-Header sind nicht erforderlich.

Nach der Verbindung kann der Agent search_docs und read_doc erkennen und bei Fragen mit Dokumentationsbezug aufrufen. Da sich die Konfigurationsformate der Clients unterscheiden, zeigt der Footer-Dialog den Endpunkt statt einer clientspezifischen Konfigurationsdatei.

Ein vorhandener Skills-Tab installiert den von der Website veröffentlichten Skill mit der Vercel Skills CLI. Die zusätzliche MCP-Verbindung ist empfehlenswert: Der Skill beschreibt den Arbeitsablauf, MCP ruft die aktuelle Dokumentation ab.

Collections oder mehrere Fibel-Instanzen

Eine Fibel-Instanz mit Collections verwendet einen MCP-Endpunkt für alle Bereiche:

txt
cloud  https://product.example/docs/_fibel/mcp

Der Agent kann Collections auflisten und search_docs beispielsweise auf docs oder ui begrenzen. Das eignet sich für zusammengehörige Bereiche mit gemeinsamer Suche, gemeinsamem Assistenten, MCP-Server und Deployment.

Unabhängig eingebundene Fibel-Websites bleiben getrennte MCP-Server:

txt
product-docs  https://product.example/docs/_fibel/mcp
product-ui    https://product.example/ui/_fibel/mcp

Jeder Endpunkt verwendet ausschließlich den Kontext seiner Fibel-Instanz. Navigation, Locales, sichtbare Seiten, Custom-Page-Kontext und Suchergebnisse bleiben getrennt. Das eignet sich für Bereiche mit unabhängiger Suche, getrennten Assistant-Sitzungen, Plugins oder Betriebsgrenzen.

Grenzen des öffentlichen Endpunkts

Das Plugin implementiert keine Authentifizierung und sollte nur Dokumentation bereitstellen, die für öffentlichen Zugriff bestimmt ist. Feste Grenzen gelten für Request-Größe, Dokumentgröße, parallele Requests und die Request-Rate pro Prozess. Der standardmäßige Rate-Limiter liegt im Speicher und benötigt keine zusätzliche Infrastruktur.

Deployments mit mehreren Replikas können einen bereits vorhandenen gemeinsamen @k2b/sync-Rate-Limiter übergeben:

ts
import type { RateLimiter } from "@k2b/sync";
import { mcpPlugin } from "@k2b/fibel/plugins";

declare const sharedMcpRateLimiter: RateLimiter;

mcpPlugin({
  rateLimiter: sharedMcpRateLimiter,
});

Der MCP-Endpunkt führt keine Modellaufrufe aus. Die Grenzen schützen daher Serverarbeit und Antwortbandbreite und nicht das Budget eines KI-Providers.

Coding-Agent verbinden

Der Fibel-Skill liefert kompakte Arbeitsanweisungen. MCP stellt bei Detailfragen die exakte aktuelle Dokumentation bereit.

CLI-Befehl
bunx skills add https://docs.example.com

Der Befehl installiert die von dieser Website veröffentlichten Arbeitsanweisungen im ausgewählten Coding-Agenten.

Für exakte und aktuelle Details wird zusätzlich der MCP-Server über einen der Agent-Tabs verbunden.

Die Installation verwendet die Open-Source-Skills-CLI von Vercel.

Skill und MCP ergänzen sich: Der Skill beschreibt Arbeitsabläufe, MCP liefert die aktuelle Dokumentation.